Two small habits that can improve your diet

Zwei kleine Gewohnheiten, die deine Ernährung verbessern

Wer sauber essen will, denkt oft zuerst an die großen Dinge: die richtigen Lebensmittel kaufen, Mahlzeiten vorbereiten, auf Zucker verzichten. Dabei können zwei sehr einfache Handgriffe in der Küche einen echten Unterschied machen: Gemüse richtig waschen und Reis vor dem Kochen einweichen.

Gemüse mit Natron waschen

Die meisten Menschen spülen ihr Gemüse kurz unter dem Wasserhahn ab und denken, das reicht. In den meisten Fällen tut es das nicht.

Frisches Gemüse enthält häufig Pestizidrückstände, Wachsüberzüge sowie Schmutz und Bakterien. Wasser allein entfernt davon nur einen Teil. Natron (Natriumbicarbonat) löst Pestizidrückstände deutlich effektiver auf als reines Wasser.

So geht es:

Eine Schüssel mit Wasser füllen. Einen Teelöffel Natron hinzugeben. Das Gemüse 10 bis 15 Minuten einweichen lassen. Anschließend gründlich abspülen.

Diese Gewohnheit ist schnell übernommen und kann langfristig die Schadstoffbelastung reduzieren, die Darmgesundheit unterstützen und die Lebensmittelqualität insgesamt verbessern. Wer beim Essen auf Qualität achtet, sollte auch bei der Zubereitung nicht nachlässig sein.

Reis vor dem Kochen einweichen

Reis einweichen gilt vielerorts als alter Haushaltstrick, aber dahinter steckt mehr als Tradition.

Reis enthält von Natur aus Phytinsäure, die die Aufnahme von Mineralstoffen hemmen kann, sowie Stärkestrukturen, die manchen Menschen die Verdauung erschweren. Durch das Einweichen werden diese Antinährstoffe reduziert, die Verdaulichkeit verbessert und die Textur des gekochten Reises angenehmer.

So geht es:

Reis in eine Schüssel geben. Mit gefiltertem Wasser bedecken. Einen Schuss Essig hinzufügen. Mindestens 20 Minuten einweichen lassen, idealerweise mehrere Stunden. Anschließend abspülen und wie gewohnt kochen.

Wer Mahlzeiten ohnehin vorbereitet oder Gerichte im Slow Cooker zubereitet, kann den Reis schon beim Vorbereiten einweichen, ohne zusätzlichen Aufwand.

Kleine Schritte, echte Wirkung

Beide Gewohnheiten kosten kaum Zeit und keine extra Ausrüstung. Aber sie zeigen, dass sauberes Essen nicht nur bei der Auswahl der Lebensmittel beginnt, sondern auch bei der Art, wie man sie zubereitet.

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